Das gehört zur Webdesign Ausbildung
In den heutigen Zeiten spielt das Webdesign eine immense Rolle. Erfolgreiche Werbung ohne Webdesign wäre heute gar nicht mehr denkbar. Darum wundert es nicht, dass eine Webdesign Ausbildung von vielen Schulabgängern angestrebt wird. Das Webdesign befasst sich mit der Gestaltung, dem Aufbau und der Nutzerführung von Internetseiten.
Die Webdesign Ausbildung ist auf vielerlei Art möglich. Die Berufsbezeichnung Webdesigner ist nicht geschützt, so dass sich erst einmal jeder so nennen darf, der Webseiten gestaltet. Ob er es nun kann oder nicht, das bleibt außen vor.
Studium
Will man es richtig machen und das Handwerk von der Pike auf lernen, sollte man sich für ein Studium entscheiden. Hierfür bietet sich das Hochschulstudium der Fachrichtung Kommunikationsdesign oder Mediengestaltung an. Am Ende dieses Studiums und bei erfolgreichem Abschluss darf man zum Beispiel den Titel Diplom Kommunikationsdesigner führen. Viele Hochschulen bieten mittlerweile entsprechende Studiengänge an.
Ein Ausbildungsberuf, der sich ebenfalls mit dem Webdesign befasst, ist die Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien mit Richtung Mediendesign. Diese Ausbildung läuft über drei Jahre und wird in Werbeagenturen, Werbestudios, Verlagen und Druckereien angeboten. Im Rahmen der Webdesign Ausbildung eignet man sich nicht nur das Erstellen von Webseiten an, man befasst sich weiterhin mit der Schaffung von Texten, Grafiken und Bildern für Printmedien. Als Grundlage für einen Ausbildungsplatz sollte man mindestens die mittlere Reife besitzen. Noch besser ist das Abitur oder den Abschluss der Höheren Handelsschule.
Fachinformatik
Auch der Fachinformatiker kann seine Ausbildung als Webdesign Ausbildung nutzen. Diese Ausbildung dauert ebenfalls drei Jahre. Der Fachinformatiker kennt sich bestens mit der Entwicklung und Anwendung von spezieller Software aus, ein Können, was auch der Webdesigner beherrschen muss.
Während im Studium zum Kommunikationsdesigner oder zum Mediengestalter Wissen aus allen Bereichen vermittelt wird, sind die Ausbildungen zum Mediengestalter bzw. Fachinformatiker eher speziell und man sollte auch neben der Ausbildung Angebote zur Weiterbildung nutzen.
Berufsbild
Das Berufsbild des Webdesigners ist vielfältig. Von sich aus muss man ein hohes Maß an Kreativität mitbringen und Freude am Umgang mit Menschen. Die Zusammenarbeit mit dem Kunden wird beim Webdesigner großgeschrieben. Man muss die Wünsche der Kunden in die Tat umsetzen können. Zudem muss man in dieser Hinsicht team- und kritikfähig sein. Je nach Größe der Agentur, in der man arbeitet, können an der Umsetzung eines Auftrages Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen beteiligt sein. Mit diesen muss man zusammenarbeiten und am Ende ein gutes Ergebnis präsentieren können.
Der Arbeitsalltag des Webdesigners spielt sich zum größten Teil vor dem Bildschirm ab. Hier wird das Gerüst der Webseite erstellt, es werden Animationen erstellt, es wird programmiert, es werden Bilder ausgewählt und bearbeitet und es wird immer wieder geändert. Das kann sich über Wochen und sogar Monate hinziehen. Das kommt auf das Projekt an, an welchem man gerade arbeitet.
Die einzelnen Entwürfe werden zudem regelmäßig im Team und mit dem Kunden besprochen. Letzterer entscheidet, ob im das Webdesign in der Art zusagt oder ob weitere Änderungen erforderlich sind.
Bei der Webdesign Ausbildung wird man mehr oder weniger an der Realisierung solcher Projekte teilnehmen. Bereits die Webdesign Ausbildung stellt deshalb hohe Anforderungen an den Auszubildenden. Es ist durchaus üblich, dass man als Webdesigner bei Termindruck eine weitaus längere Arbeitszeit als die normalen acht Stunden hat.
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