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Was versteht man unter Webdesign?

Das Webdesign, auch Webgestaltung genannt, hat die Erstellung im Sinne von Aufbau, Gestaltung und Führung der Nutzer auf einer Internetseite als Aufgabe. Das Webdesign muss den Vorstellungen des Kunden entsprechen und gleichzeitig alle Anforderungen an eine moderne Webseite erfüllen. Alle wichtigen Fakten unter einen Hut zu bringen, dafür ist der Webdesigner da.

Zu Beginn steht ein Kunde, der den Wunsch nach einem ansprechenden Webauftritt hegt. Natürlich hat er gewisse Vorstellungen, wie seine Webseite einmal aussehen sollte, ob sie jedoch damit auch die Nutzer anspricht, dass wird das schlussendliche Webdesign entscheiden.

Grundsatz

Unter Webdesign werden jegliche Arbeiten zusammengefasst, die bis zur vollständigen Nutzung einer Internetseite notwendig sind. Ein Grundsatz des Webdesigns ist die visuelle Kommunikation. Kommunikationstechnisch sind im Internet enge Grenzen gesteckt, denn eine persönliche Kommunikation, bei welcher man auf den Besucher der Seite einwirken kann, ist nicht gegeben. So muss diese Aufgabe vom Webdesign erfüllt werden.

Einen erheblichen Einfluss darauf hat die grafische Gestaltung. Die Möglichkeiten unterscheiden sich in diesem Punkt wesentlich von den Printmedien. Es bieten sich zahlreiche technische Arten der Gestaltung. Man kann auf Bilder, Texte, Grafiken und Animationen setzen. Trotzdem steht die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Was nutzt eine Webseite mit toller Gestaltung, kommt der Benutzer im Endeffekt auf ihr nicht zurecht. Dann wird der Nutzer sein Glück auf einer anderen Seite versuchen.

Aufwand

Der Benutzer stellt an das Webdesign mindestens ebenso hohe Anforderungen wie der Besitzer der Webseite selbst. Der Aufbau und die Navigation auf der Webseite sollen vielen Menschen möglich sein. Will man die Seite sehr benutzerfreundlich gestalten, muss man sich im Gegenzug oft bei der Gestaltung einschränken oder man einen höheren Aufwand in punkto Gestaltung und Technik betreiben. Der Webdesigner beherrscht das Wissen und Können, das notwendig ist, alle Anforderungen zu erfüllen.

Zur Benutzerfreundlichkeit gehört auch der uneingeschränkte Zugang zur Webseite. Hier muss darauf geachtet werden, dass im Zuge des Webdesigns nicht zuviel Technik verwendet wird. Mehr Technik kann bedeuten, dass nicht alle Nutzer Zugriff auf die Seite haben, weil ihnen die technischen Voraussetzungen fehlen. Daher gehört es weiterhin zu den Aufgaben vom Webdesign alle Informationen auf dieser Seite für jeden Interessenten zugänglich zu machen.

Optimierung

Zu guter Letzt benötigt auch die Schrift auf der Webseite Aufmerksamkeit. Die relativ schlechten Auflösungen auf den Bildschirmen können für die Schrift auf einer Webseite zum Problem werden. Das muss beim Webdesign beachtet und die Schrift optimiert werden.

Man sieht, das Webdesign ist eine äußerst komplexe Angelegenheit, die viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung erfordert. Mannigfaltige Kenntnisse sind für ein erfolgreiches Webdesign unbedingt notwendig. Neben der Gestaltung der Seite muss man auch Wissen in der Programmierung haben.

Will man die Seite auf den Server bringen, stehen auf diesen in der Regel Skriptsprachen zur Verfügung, mit denen die Präsentation der Webseite gesteuert werden kann. Zur Ergänzung gibt es Programmcodes zur Steuerung. Auch können clientseitige Erweiterungen genutzt werden, mit denen aber aus Sicherheitsgründen sparsam umgegangen werden sollte. Zu den Skriptsprachen zählen zum Beispiel PHP, Python und JSP. Den clientseitigen Erweiterungen werden Java, JavaScript und Flash zugeordnet. Letztere benötigen Plugins zur Ausführung, die manche Benutzer nicht besitzen oder aus Sicherheitsgründen abgeschaltet haben.

Foto: vukas – Fotolia.com

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